Breath of Life

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Mensch und Natur

Posted on June 29, 2017 at 1:45 PM

Der Mensch hat eine Sonderstellung innerhalb der Natur – aus wissenschaftlicher wie aus religiöser Sicht.

 

Anthropozentrische und biozentrische Denkansätze müssen sich für Christen nicht widersprechen: Gerade weil die Erde mit allen Gewächsen und Tieren dem Menschen anvertraut wurde, hat er eine Verpflichtung ihr gegenüber. Niemand existiert nur für sich allein. Wir haben Verantwortung vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Generationen gegenüber. In all unserem Tun und Lassen sollen wir Gott verherrlichen – und das tun wir nicht, indem wir seine Schöpfung wie ein Gebrauchsgut behandeln. Wir sollen zwar die Erde untertan machen, sie „gehört“ uns aber nicht. Ebenso wie unser Körper gehört auch die Erde Gott. So wird auch im Neuen Testament das Beispiel vom Weinberg gebraucht, der einem Verwalter treuhänderisch überlassen wurde – wobei dieser Verwalter allerdings auch zur Rechenschaft über seine Verwaltung gezogen wird.

 

Ein christliches Prinzip ist das des Maßhaltens. Es begründet auch die Verpflichtung, nur das an Ressourcen zu nehmen, was wir zum Leben brauchen und nichts zu verschwenden. Auch ist das Fasten Teil des christlichen Lebens.

 

All dies begründet eine Verpflichtung, die Erde auch anderen Menschen, Lebewesen und Pflanzen gebrauchsfähig zu über- und hinterlassen.

 

Im Neuen Testament wird das Natürliche Sittengesetz erwähnt, nachdem Menschen, die nie von Gott gehört haben, Ihn und Seine Gebote allein aus der Betrachtung Seiner Schöpfung erkennen können. In Anlehnung daran bin ich der festen Überzeugung, dass es in jedem Menschen „hinterlegt“ ist, wie er oder sie mit der Natur, mit anderen Menschen, Tieren oder Pflanzen umzugehen hat. Instinktiv wissen wir das alle.

 

Wesentlich hierbei ist jedoch eine generelle Übereinkunft über das, was richtig, wahrhaftig und moralisch akzeptabel ist (im Gegensatz zum Moralischen Relativismus, bei dem jeder das selbst bestimmt). Leider ist unser Herz trügerisch und ein Festlegen und Festhalten an ethischen und philosophischen Normen in Übereinstimmung mit biblischen und kirchlich-traditionellen Grundsätzen ist deshalb unerlässlich.

Heilpraktiker-Check

Posted on June 17, 2017 at 7:10 AM

Heilpraktiker – Quacksalber oder eine sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Versorgung?

 

Heilpraktiker gibt es mittlerweile selbst in Kleinstädten zuhauf. Entsprechende Ausbildungsinstitute boomen. Was ist dran am alternativen Therapie-Markt?

 

Kaum eine Zeitung, kaum ein Bildungshaus kommt mehr ohne die Angebote von Heilpraktikern aus. Vom Psycho-Markt über Shiatsu, Reiki bis hin zur Homöopathie und Schüssler-Salzen findet sich ein zunehmend unübersichtliches Angebot, in dem sich Laien kaum mehr zurecht finden.

 

Ein Heilpraktiker übt berufsmäßig Heilkunde aus und bedarf hierfür der staatlichen Erlaubnis. Bisher konnte man sich im deutschsprachigen Raum nicht auf ein einheitliches Vorgehen einigen: Während es in der Schweiz ein entsprechendes Berufsbild gibt, dürfen in Österreich nur Ärzte bzw. Psychotherapeuten heilkundlich tätig sein. Eine Tätigkeit als Heilpraktiker ist dort verboten, was vom Europäischen Gerichtshof ausdrücklich als zulässig beurteilt wurde.

 

Das für die Tätigkeit in Deutschland zugrunde liegende Heilpraktikergesetz stammt noch aus dem Jahr 1939.

 

Wenn Sie sich für eine Behandlung bei einem Heilpraktiker entscheiden, sollten Sie folgende Punkte überprüfen:

 

- Wurde eine mehrjährige Ausbildung abgeschlossen? Machen Sie sich über das Ausbildungsinstitut kundig!

- Werden laufend Fortbildungen besucht? Wo und welcher Art?

- Sind die angewandten Methoden wissenschaftlich anerkannt? Im Zweifel erkundigen Sie sich ruhig bei Ihrer Krankenkasse oder bei einem Arzt bzw. Psychiater oder Psychologischen Psychotherapeuten.

- Machen die Praxisräume einen sauberen und gepflegten Eindruck?

- Sehen Sie sich in den Behandlungsräumen um! Oft geben ausgelegte Flyer einen Eindruck über Einstellung und Überzeugung des Heilpraktikers.

- Seit wann praktiziert der Heilpraktiker schon?

- Ist er Mitglied in einem Heilpraktiker-Verband?

- Warum wollen sie sich eigentlich von einem Heilpraktiker behandeln lassen?

- Eine Behandlung beim Heilpraktiker sollte eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung bestenfalls ergänzen, aber niemals ersetzen! Erzählen Sie Ihrem Arzt oder Therapeuten, dass Sie zu einem Heilpraktiker gehen!

 

Eine Reform des Heilpraktikergesetzes und eine Vereinheitlichung der Ausbildung sowie der laufenden Fortbildung sowie eine staatliche Kontrolle derselben sind dringend erforderlich. Wenn man denn den Heilpraktiker-Beruf überhaupt für nötig erachtet. Leider gibt es auf diesem Gebiet auch Scharlatane, die völlig wirkungslose oder gar schädliche Methoden anwenden. Das Ganze ist allerdings ein enormes Geschäft – für die Ausbildungsinstitute und (wenn auch aufgrund der Konkurrenz sehr eingeschränkt) für die Heilpraktiker selbst. Für die Heilkunde auf medizinischem oder psychotherapeutischen Gebiet gibt es entsprechende, klar geregelte Berufe. Wer möchte, kann sich darüber hinaus auf weiteren Fachgebieten fortbilden. Es gibt also eigentlich keinen einzigen vernünftigen Grund für die Existenz von Heilpraktikern. Österreich hat dies erkannt und ein für allemal Schluss damit gemacht.

 

Fakten: Momentan gibt es in Deutschland ca. 45.000 Heilpraktiker, die in einer Reihe von Verbänden organisiert sind, die teils auch Schulen unterhalten. Fünf der Verbände arbeiten im Dachverband Deutscher Heilpraktiker-Verbände (DDH) zusammen. Ein Heilpraktiker darf keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen, er darf keine Geburtshilfe leisten oder bestimmte Infektionskrankheiten behandeln. Für den Heilpraktiker-Beruf reicht ein Mindestalter von 25 Jahren, ein Hauptschulabschluss, die gesundheitliche Eignung und „sittliche Zuverlässigkeit“ sowie das Bestehen einer schriftlichen und mündlichen Prüfung. Eine abgeschlossene Ausbildung muss nicht nachgewiesen werden. Die Qualität einer Ausbildung unterliegt keiner staatlichen Kontrolle. Möglich ist gemäß Heilpraktikergesetz die Erteilung einer unbeschränkten oder beschränkten Tätigkeitserlaubnis (letztere dürfen sich aber nicht Heilpraktiker nennen). Die Heilpraktiker-Verbände haben sich mittlerweile auf eine Berufsordnung geeinigt, die jedoch nur für deren Mitglieder Gültigkeit besitzt. Heilpraktiker unterliegen nicht (!) der strafrechtlichen Verschwiegenheitspflicht und haben kein entsprechendes Zeugnisverweigerungsrecht. Sie schließen einen Behandlungsvertrag mit dem Klienten ab und unterliegen den Bestimmungen des Heilmittelwerbegesetzes.

 

(Quellen: Wikipedia, http://www.stern.de/gesundheit/heilpraktiker-in-deutschland--so-gefaehrlich-sind-sie---der-grosse-stern-report-7434370.html. Abgerufen am 17.06.2017)

Anger issues?

Posted on April 13, 2017 at 4:45 PM

Have you ever been told you have an "anger issue" - along with some Bible verses to help you to repent? Anger is a completely normal emotion. Nobody (!) does NOT get angry. Jesus got angry. He got so angry He chased the merchants out of the temple. Stop pretending you have no emotions and/or emotions are a bad thing. Emotions have a function in our lives. We have them for a reason. Without emotions, humanity would not even have survived. They protect us, motivate us or prevent us from doing something. Get a life!

High Heels

Posted on November 4, 2016 at 5:15 PM

Girls, high heels are very stylish - if you know how to walk with them and if you feel comfortable wearing them. Else it shows - and there is nothing more awkward like a lady that wears shoes with those ugly big rubber square heels that look almost like she has hooves on (and this is how they walk then). Wear shoes that fit your personality and that you feel good with. Don't wear shoes because you want to look like someone you are not.

Schals

Posted on September 30, 2016 at 9:35 AM

Mädels, bitte fangt diesen Winter nicht wieder mit diesen riesigen, unförmigen Schals an, die sich letztes Jahr alle um den Hals gewickelt haben! Das Zeug gehört auf einen großen Haufen und dann verbrannt!

No More Countouring Make-Up!

Posted on September 29, 2016 at 2:30 PM

Dear Ladies, please stop using all the same contouring technique when you apply make up. You all have the same faces afterwards and it looks nothing like the real you. Why would you hide your beautiful face behind a mask that makes you one out of a million? It is both boring and unnerving for the rest of us. You are not getting more beautiful with it, you only show you run after everything that is hip. That is not feminine, it is pathetic.

Ratschlaege

Posted on August 31, 2016 at 1:10 PM

Ja keine Ratschläge geben – das hört man schon beinahe Mantra-mäßig von allen, die irgendwie mit dem Thema Ratgeber, Therapie, Seelsorge oder was auch immer zu tun haben. Gutgemeinte Ratschläge hören die Leute genug, man solle ihnen lieber helfen, selbst auf Änderungsvorschläge zu kommen, Ratschläge sind nur eigene Erfahrungen, da will sich nur einer selber reden hören usw. – alles Argumente, die hierfür herhalten sollen.

 

Prinzipiell ist das ja auch alles richtig – irgendwie. Natürlich ist es gut, wenn Menschen selbst drauf kommen, wie sie ihr leben ändern können. Natürlich beruhen viele Ratschläge auf eigenen Erfahrungen und manch einer mag sich gerne selbst reden hören. Und natürlich beruhen viele dieser Ratschläge manchmal auch auf einer „Alltagspsychologie“ oder auch „Hobbypsychologie“.

 

ABER:

 

Nicht jeder kommt selbst drauf – auch mit der besten Begleitung nicht. Nicht jeder will auch selbst drauf kommen und muss zum eigenen Besten vielleicht das zu hören bekommen, was er hören sollte – nicht das, was er hören oder tun will.

 

Auch mancher Ratgeber, Seelsorger oder Therapeut hört sich selbst gerne reden. Und greifen wir nicht alle auf eigene Erfahrungen zurück? Niemand kann in die Haut des anderen schlüpfen.

 

„Das Herz freut sich an Salbe und Räucherwerk, und süß ist der Freund, der wohlgemeinten Rat gibt.“

 

(Sprüche 27,9 Luther 1984)

 

Einem wahren Freund geht es nicht darum, mich mit irgendwelchen billigen Sprüchen abzuspeisen. Er will mein bestes und somit ist sein Rat für mich Gold wert und ich werde mir bei wichtigen Angelegenheiten immer zuerst den Rat eines meiner besten Freunde einholen.

 

Auch im therapeutischen oder seelsorgerischen Verhältnis kann es durchaus Situationen geben, wo ein Rat von Nöten ist – gefragt oder ungefragt.

 

Mit Vorgaben, was als Ratgeber/Seelsorger/Therapeut zu tun und zu lassen ist, ist es so eine Sache: Viele davon sind zwar oft begründet, aber manchmal auch Mode-Erscheinungen. Sie sind nicht pauschal zu verwenden, da sonst vieles, das wertvoll gewesen wäre, verloren gehen kann.

Hotels

Posted on August 27, 2016 at 2:35 PM

I am still surprised that there still are hotels whose owners seem to refuse to see their business from the customer's perspective. Some designs are just so weird they are uncomfortable. Some have no design at all - which is not necessarily a minus. However, more than everything a customer wants to feel cozy, to have some sort of home-coming feeling. If you enter a house where you realize in one minutes that the owners don't even bother making it look nicely, lovely and welcoming, what's the point in having a hotel? It does not always cost money to make something out of nothing, but it certainly takes passion and love. If you don't love what you are doing, stop doing it.

Heilpraktiker

Posted on August 27, 2016 at 6:00 AM

In Österreich gibt es keine Heilpraktiker- was konform mit dem EU-Recht ist. Das aus gutem Grunde - und Deutschland sollte sich daran ein Beispiel nehmen. Solange die Ausbildung zum Heilpraktiker und das Berufsbild nicht klar geregelt sind, wird hier auch weiter abgezockt und Unsinn getrieben (wenn auch nicht von allen). So werden oft nachgewiesenermaßen (bestenfalls) vollkommen unwirksame Methoden gelehrt und angewandt - und damit Studenten und später Kunden ausgenommen. Die wenigsten können davon Vollzeit leben, was den Instituten aber nichts auszumachen scheint, solange die Kasse klingelt. Man kann ihnen ja weiterhin Seminare verkaufen.

Auch Heilpraktiker für Psychotherapie sind nicht einmal ansatzweise mit psychologischen Psychotherapeuten zu vergleichen. Letztere haben jahrelang studiert und Tausende von Stunden Berufspraxis, bevor sie zugelassen werden. Erstere haben mehr oder weniger den ICD-10 auswendig gelernt, werden dann geprüft - und fertig.

"Wer nichts wird, wird Heilpraktiker" scheint heute nur allzu oft traurige Wahrheit zu sein. Es gibt bisher auch absolut keine Notwendigkeit für diesen Beruf, da genügend medizinische Berufsfelder existieren und kein zusätzlicher Bedarf ersichtlich ist, zumal auch die Naturheilkunde bereits von vielen Ärzten praktiziert wird. Fortbildungen sind für ausgebildete Heilpraktiker nicht vorgeschrieben. Überprüfungen hinsichtlich der Wirksamkeit - oder Schädlichkeit/Unwirksamkeit - gibt es nicht. Genauso wenig wie eine gemeinsame Linie unter den verschiedenen Verbänden und Instituten. Im Prinzip lernt man stapelweise Zeug auswenig, wird dann geprüft und fertig. Der ganze unwirksame und unwissenschaftliche Hokus Pokus, der dann von vielen Heilpraktikern angeboten wird - sei es, weil sie selbst daran glauben oder Kohle machen wollen - ist in meinen Augen moralisch höchst verwerflich.

Das mag nun einigen nicht passen, aber hier geht es um das Wohl der Patienten - und Studenten.

C&A

Posted on April 14, 2016 at 1:30 PM

C&A ist schon lange nicht mehr das, was es mal war. Früher bin ich da so gerne rein gegangen! Die hatten echt geschmackvolle und kreative Kleidung. Seit einigen Jahren ist das ein total langweiliger Laden geworden. Auch die Atmosphäre im Geschäft scheint drunter zu leiden. Selbst den Menschen, die dort arbeiten, ist offenbar der Spaß an der Arbeit vergangen (zumindest wirkt es auf mich manchmal so). Wenn ich die Kreationen so ansehe, bekomme ich fast Depressionen. Und im Laden selbst bekomme ich auch nicht unbedingt den Eindruck, als wenn man da mit Liebe und Leidenschaft am Werk ist. Schade drum. Dann gehe ich halt woanders hin.


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